Leadgenerierung

Ich entwickle eine Outbound-Kampagne und dokumentiere sie öffentlich Teil 1: Konzeptphase

Outbound ist nicht tot. Aber vieles davon ist austauschbar geworden. Genau deshalb setze ich aktuell eine Outbound-Kampagne um und mache den gesamten Prozess öffentlich sichtbar. Nicht als rückblickende Case Study. Nicht als Erfolgsgeschichte im Nachhinein. Sondern als ehrlichen Einblick in die Konzeptionsphase. Ich dokumentiere, wie moderne Kundenansprache wirklich entsteht – von der strategischen Analyse über die Datengrundlage bis hin zur konkreten Umsetzung. Das, was du hier siehst, befindet sich derzeit noch in der Konzeptphase.

Outbound-Kampagne entwickeln: Das Problem moderner Outbound-Strategien

Outbound ist heute nahezu vollständig industrialisiert. Automatisierung, Sequenzen und skalierbare Prozesse dominieren die B2B-Landschaft.

  • Automatisierung.

  • Sequenzen.

  • Personalisierung im Template-Format.

  • Skalierung als oberstes Ziel.

Ja, diese Methoden funktionieren. Aber häufig mit ernüchternden Conversion Rates.

Und sie erzeugen ein weiteres Problem: Austauschbarkeit.

Vielleicht sogar Imageschäden. Who knows?

Der Fokus liegt zunehmend auf Volumen statt auf Verständnis. Genau hier entsteht die eigentliche Herausforderung moderner Kundenansprache.

Je stärker sich Outreach gleicht, desto seltener entsteht echter Dialog.

Go-to-Market als strategischer Ausgangspunkt

Mein Leistungsportfolio und meine Expertise sind eng mit Go-to-Market-Strategien verbunden. Jede Maßnahme folgt dabei einer klaren Struktur:

  • Marktsegmente priorisieren.

  • Zielkunden identifizieren.

  • Vermarktungsaktivitäten ableiten und planen.

Mein Ansatz ist konsequent datengetrieben. Ich arbeite mit unterschiedlichen Datentöpfen, um fundierte Entscheidungen zu treffen. LinkedIn ist einer davon – nicht primär als Kanal, sondern als strukturierte Datenquelle.

Hier wird sichtbar:

  • welche Unternehmen existieren,

  • wie Märkte aufgebaut sind,

  • und wie Buying Committees strukturiert sind.

Diese Informationen helfen mir, zwei zentrale Fragen zu beantworten:

  • Welche Unternehmen passen wirklich?

  • Welche Personen sind relevant für den Einstieg in den Dialog?

Von Daten zu einer priorisierten Zielkundenlogik

Für den kommenden Monat habe ich 30 Unternehmen priorisiert, darunter beispielsweise Gira, Sievert SE und TRILUX.

Jedes Unternehmen wurde strukturiert bewertet und anhand eines Business-Fit-Scores eingeordnet. Dabei geht es nicht um Reichweite, sondern um Präzision.

Drei dieser Unternehmen stammen aus der Baubranche und bilden den Fokus der aktuellen Kampagnenlogik.

Dieser Ansatz ermöglicht eine strategische und nachhaltige Kundenansprache, die auf Relevanz statt auf Masse basiert.

Zielmärkte und Zielgruppen als Kern der Analyse

Für die ausgewählten Unternehmen habe ich deren Zielmärkte und Zielgruppen detailliert analysiert. Ein besonders relevantes Cluster bilden:

  • Architekturbüros,

  • Planungsbüros,

  • Generalunternehmen.

Diese Akteure fungieren als Multiplikatoren innerhalb der Wertschöpfungskette und beeinflussen maßgeblich Kaufentscheidungen.

Für jedes Zielunternehmen habe ich eine individuelle Sicht auf deren Zielkunden entwickelt – unter anderem in Form qualifizierter Listen von Architekturbüros.

Der Fokus liegt nicht auf den Daten selbst, sondern auf deren strategischer Ableitung:

  • Business-Fit-Score.

  • Erste strategische Einordnung.

  • Konkrete Begründung der Opportunitäten.

Diese Perspektive bildet die Grundlage für eine relevante und personalisierte Kundenansprache.

Exklusive Direktansprache: Relevanz statt Skalierung

Mein Ansatz folgt einer einfachen Logik:

Ich will nicht um jeden Preis skalieren.
Ich will Relevanz schaffen und Mehrwert liefern.

Deshalb ist der erste Kontakt bewusst nicht digital, sondern physisch gedacht.

Während der Markt nach Automatisierung und dem schnellsten Weg zur Leadgenerierung sucht, gehe ich bewusst in die entgegengesetzte Richtung. Ziel ist es, Exklusivität im Erstkontakt zu vermitteln – nicht als Inszenierung, sondern als Ausdruck von Wertschätzung und Differenzierung.

Der erste Kontakt als physisches System

Der erste Touchpoint ist ein Paket, das per Post zugestellt wird.

Es besteht aus:

  • einem schwarzen Briefumschlag,

  • einem Wachssiegel in Form eines „X“ – als Symbol für Better Ask X.

Inhalt des Pakets:

1. A2-Poster
Eine visuelle Übersicht relevanter Architekturbüros und Zielgruppenstrukturen. Das wird als Poster gedruckt:


Diesen Beitrag habe ich auf LinkedIn geteilt. Mich haben hierzu Nachrichten erreicht, in denen gefragt wurde, ob ich auch einen detaillierteren Einblick in den Aufbau von Unternehmenslisten geben kann. Dazu habe ich ein Video aufgenommen:




2. DIN-A4-Beiblatt
Eine exemplarische Detailanalyse, die die Informationsdichte und den strategischen Mehrwert greifbar macht.


3. Persönliches Anschreiben
Adressiert an den Geschäftsführer, den CMO oder den Head of Marketing: abhängig von Unternehmensgröße und Kontext.



4. Polaroid-Foto
Ein Bild von mir, auf dem ich das Poster halte, ergänzt durch einen persönlichen Drei-Zeiler.


Das gesamte Paket wird ohne Preis und ohne Erwartung versendet – als Vorleistung und Beweisführung.

Dialog statt Pitch: Das Ziel der Kampagne

Das Ziel dieser Kampagne ist kein Verkaufsgespräch, sondern ein Dialog.

Optional lade ich zu einem dreißigminütigen Austausch ein. In manchen Fällen hinterlasse ich lediglich meine Kontaktdaten (ohne Handlungsaufforderung).

Ich möchte nicht, dass jemand reagiert, weil er muss.
Sondern weil er möchte.

Weil der Mehrwert überzeugt.

LinkedIn als Follow-up-Kanal

Erst nach dem Versand kommt LinkedIn ins Spiel.

Ein kurzer Follow-up-Kontakt.
Kein Funnel.
Keine Sequenz.
Kein automatisiertes System.

Einfach ein weiterer Berührungspunkt im Prozess.

Vorerst. 😉

Warum ich diesen Prozess öffentlich teile

Ich bin überzeugt, dass wir viel zu selten sehen, wie Kundenansprache wirklich entsteht.

Wir sehen Ergebnisse.
Aber selten die Entscheidungen davor.

Wir sehen Kampagnen.
Aber kaum die strategische Logik dahinter.

Dieser Artikel ist ein Einblick in meine Denkweise und meine Arbeitsmethodik – und ein Beitrag zu mehr Transparenz im modernen Go-to-Market.


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